Zwischen dem Verein „Endulen e.V. – Trage es im Herzen mit!“ und folgenden Organisationen besteht KEIN Zusammenhang und KEINE Zusammenarbeit:
Watschinger Foundation aus Österreich, über Tweega-foundation ausgesandte Ärtze aus Holland, die Forschungsgruppe der Universität Calgary aus Kanada!

Endulen e.V. – Trage es im Herzen mit! arbeitet seit der Gründung 2008 unabhängig von oben genannten Institutionen!

Was ist Endulen?

Endulen ist ein kleines Dorf im Norden Tansanias inmitten der „Ngorongoro Conservation Area“ (Ngorongoro-Naturschutzgebiet).

Von der Zivilisation und dem technischen Fortschritt völlig abgeschieden lebt dort der Nomadenstamm der Massai im Einklang mit der Natur und den Tieren der afrikanischen Wildnis.

Endulen ist weder an die Wasserversorgung noch an Straßen- und Stromnetz angeschlossen.

Das einzig befestigte Gebäude dieser Gegend ist das 72-Betten-Krankenhaus „Endulen Hospital“, das für die medizinische Versorgung von rund 72.000 Menschen zuständig ist.

„Endulen Hospital“ wurde von Dr. Herbert Watschinger, einem österreichischen Missionar und Arzt, im Jahr 1976 gegründet. Zunächst fungierte es fast ausschließlich als Tuberkulosekrankenhaus, da diese Krankheit in der Gegend um Endulen besonders häufig auftrat.

Unter der Leitung verschiedener Chefärzte hat sich das „Endulen Hospital“ von einem einfachen Wohn- und einem zusätzlichen Röntgen-Haus zu einem vollständigen Krankenhaus mit 72 Betten entwickelt.

Es ist mit einem Labor, einer Apotheke, einem „Primary-Health-Care Department“ (Abteilung zur medizinischen Grundversorgung), Röntgen- und Ultraschallräumen, einem kleinen und großen Operationssaal und einer Entbindungsstation ausgestattet. Im Moment sind 56 Tansaner angestellt, darunter Ärzte, Krankenschwestern und andere unterstützende Angestellte, wie Putzhilfen und Köche. Das Krankenhauspersonal lebt aufgrund der Abgeschiedenheit in Hütten und kleinen Häusern direkt neben dem „Endulen Hospital“, um im Notfall sofort zur Verfügung zu stehen.

Malaria, Tuberkulose, Wurmerkrankungen, Pneumonie und Syphilis zählen zu den fünf häufigsten Erkrankungen dieser Gegend. Auch Verletzungen durch wilde Tiere und Mangel- bzw. Unterernährung kommen oft vor. Die ersten HIV-Tests, die 2001 im Ngorongoro-Naturschutzgebiet durchgeführt wurden, zeigten mit 1,5% eine recht niedrige Prävalenz im Vergleich zum Rest des Landes (9%). Doch letztes Jahr ist die Zahl der HIV-Infizierten dieser Region auf 4,2% gestiegen. Dieser Anstieg rührt entweder daher, dass immer mehr Leute bereit sind, sich einem HIV-Test zu unterziehen, oder es bedeutet, dass sich die HIV-Epidemie tatsächlich sehr rasch ausbreitet.

Auch diverse kulturelle Bräuche und Polygamie begünstigen die Ausbreitung der Immunschwächekrankheit, die durch eine Vielzahl sexuell übertragbarer Krankenheiten und Bildungsmangel beschleunigt wird.

Da es den Massai nicht gestattet ist, innerhalb des Naturschutzgebietes Landwirtschaft zu betreiben, müssen sie Nahrungsmittel von außerhalb besorgen. Diese Regeln wurden von der „Ngorongoro Conservation Authority“ (Direktion des Ngorongoro-Naturschutzgebietes) aufgestellt, um die wilden Tiere zu schützen.




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