INFORMATIONEN ZU DEM PROJEKT

Im Sommer 2011 wurde im Endulen Hospital die neu erbaute Wöchnerinnenstation mit nötigen Utensilien ausgestattet. Dieses Projekt war Teil des Großprojekts „Safe motherhood”. Einen kurzen Bericht über das gesamte Projekt finden Sie hier: Safe-Motherhood

Hintergründe für das Projekt „Safe motherhood”:

Noch immer bringen Massai-Mütter in und um Endulen herum ihre Kinder mit Hilfe von lokalen Hebammen zu Hause in ihrer Lehmhütte zur Welt. Bei Komplikationen während der Entbindung erreichen die Mütter oft viel zu spät das Krankenhaus. Viele Kinder und Frauen sterben, obwohl im Endulen Hospital erfahrene Hebammen bereitstehen. Im Jahr 2009 hat Endulen e.V. zusammen mit der damaligen Klinikverwaltung das Projekt „Safe Motherhood“ zum Schutz der Schwangeren und ihrer Neugeborenen ins Leben gerufen.

Bei einem vom Verein „Endulen e.V. – Tra­ge es im Herzen mit!“ finanzierten Workshop mit über 50 lokalen Hebammen wurde klar, dass das größte Hindernis für eine sichere Geburt eine fehlende Wöchnerinnenstation im Krankenhaus ist. Die lokalen Hebammen wünschten sich sehnlich einen separaten Klinikbereich für Schwangere und ihre betreuende Hebamme. Dieser Bereich sollte abgetrennt von der restlichen Klinik Mutter und Kind Schutz vor Ansteckung durch andere Patienten bieten. Siehe auch Workshop mit traditionellen Geburtshelferinnen.

Für die Zukunft der Massai, für die Zukunft der Schwangeren und für die Zukunft der Neugeborenen brauchte das „Endulen Hospital“ unbedingt eine vom übrigen Krankenhaus abgegrenzte Wöchnerinnenstation. Diese Station wurde von August 2010 bis Frühjahr 2011 mitten in der Buschklinik errichtet. Siehe auch Bau der Wöchnerinnenstation.

Ausstattung der Wöchnerinnenstation:

Stühle, Tische, Vorratsschränkchen, Nachtkästchen, 25 Betten, Matratzen mit abwaschbaren Bezügen, stabile Regale und Schränke für den Lagerraum, Sanitäranlagen wie Kloschüsseln, Waschbecken und Spülkästen, Fenstergitter und Moskitonetze für alle Fenster der Station, Moskitonetze für jedes Bett, Holzbänke für den Wartebereich und allerlei medizinische Gerätschaften wie etwa Pinzetten, sterile und unsterile Einmalhandschuhe, Nahtmaterial, Desinfektionsmittel, Infusionsständer und –besteck, Absaugpumpe, Beatmungsgerät für Neugeborene, … mussten besorgt werden.

Medizinische Geräte, Betten und Matratzen wurden von zwei Vertrieben („Medical Store Deparment“ und „MMT Pharmaceu­ticals“) bezogen. Die meisten Einrichtungsgegenstände wie etwa Stühle, Tische, Regale und Schränke wurden von ein­heimischen Handwerken vor Ort in Endulen angefertigt. Im Sommer 2011 wurden alle benötigten Utensilien bestellt, damit zur Eröffnung die Grundausstattung vorhanden sein würde.

Die Innenräume der neuen Station wurden von einem tansanischen Künstler mit edukativen Gemäl­den verschönert.

Weiter musste eine überdachte Verbin­dung von der Wöchnerinnenstation zum Krankenhaus errichtet werden. Der Verbindungsweg wurde wie alle übrigen Wege der Klinik zementiert, sodass Notfallpatienten im Krankenhaus zügig von einer Station zur anderen gebracht und die Wege kurz gehalten werden können.

Schließlich musste ein Wassergraben rund um das Gebäude ausgehoben werden, um es in der Regenzeit vor einem Abrutschen zu schützen. Da die Wöchnerinnenstation an einem leicht abfallenden Hang liegt, würde sie sonst in der Regenzeit von den Wasser getränkten Erdmassen fortgeschwemmt werden.

Durch Verzögerungen aufgrund von Lieferungsengpässen der Einrichtungsgegenstände, wegen Personalwechsel in der Verwal­tung und steigenden Materiakosten hat sich die Übergabe des Gebäudes auf Anfang Mai 2012 verschoben.

Im Mai 2012 konnte das Gebäude an die dortige Verwaltung und an die katholische Erzdiözese Arusha übergeben werden. Insgesamt hat das Gebäude zusammen mit den Einrichtungsgegenständen mehr als 90.000 € gekostet, das durch unseren Verein gesammelt werden konnte.

Wir stehen im engen Kontakt mit der Organisation für Entwick­lungszusammenarbeit „Action Medeor“. Diese Organisation erklärte sich bereit, künftig die laufenden Kosten und die Gelder für eine Solaranlage für die Wöchnerinnenstation zu übernehmen.

Wir haben zusammen sehr viel geschafft und erreicht, sodass eine große neue Station mitten in dem kleinen Buschkrankenhaus errichtet wurde.

Vielen Dank an unsere treuen Unterstützer*innen und Spender*innen, sodass dieses tolle und nachhaltige Projekt umgesetzt werden konnte. 

Asante sana!

Weitere Eindrücke aus dem Projekt

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